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Schweizermeisterschaften in Magglingen 2010

2010-sbv-sm-indoor-5020Zu sechst sind wir, Alexandra, Corinna, René, Kevin, Federico und ich (Cedric), am 13. März zum Turnier in Magglingen in die Halle „Ende der Welt“ aufgebrochen um an der Indoor Meisterschaft des SBV’s teilzunehmen. Die Halle, ein grosses einladendes Gebäude steht auf einem Hügel, von dem aus sich uns eine schöne Sicht bot.

Recht kurze Zeit nach der Anmeldung und dem Aufwärmen ging es auch schon los mit den Probepassen und sofort danach mit dem eigentlichen Turnier. Für mich und auch die meisten anderen lief die erste Hälfte sehr gut, in der Kategorie Compound Herren führten wir nach dieser ersten Hälfte der Qualifikation die Spitze an. Obwohl die zweite Hälfte nicht mehr so rosig von Statten ging, machte es dennoch grossen Spass, nicht nur das Schiessen, sondern auch das Fachsimpeln und Gedanken austauschen mit anderen Schützen.

Die Finalrunden waren für mich schon im 1/8 Final vorbei, in welchem ich gegen Patrizio Hofer verlor, René jedoch schaffte es auf den dritten Podestplatz.

Bei der Rangverkündigung gab es dann noch für mich die Überraschung, dass wir den Titel für die beste Compound Mannschaft gewonnen haben.

Alles in allem ein hervorragendes Turnier, trotz einigen Kritikpunkten in Sachen Organisation des Turnierablaufes.

(Cedric Bergande 29.03.2010)

Indoor Seuzach 2010

Indoor Seuzach 2010

Indoor Seuzach 2010

In Seuzach starteten zwei Mannschaften vom BSZH, am Morgen schoss die Compoundmannschaft mit Alexandra, Kevin und René, während das Recurveteam mit Beat, Corinna, Fred und Mathias am Nachmittag startete.

In der Halle angekommen, konnten wir noch die letzten Passen unserer Kollegen bewundern, dann wurden die Bögen zusammengesetzt und die Startnummern abgeholt. Bevor es ernst wurde, hatten wir aber noch ein bisschen Zeit, um etwas zu essen und bei Alexandra, Kevin und René nachzufragen, wie es am Morgen gelaufen ist. Deren erste Lageeinschätzung war allerdings schlechter als das Endergebnis schliesslich werden sollte.

Der Start in den Wettkampf verlief für uns nur mässig. Während Beat konstante Ergebnisse erzielte, schossen Corinna und Fred die schlechteste Runde seit langem und auch Mathias blieb hinter den Trainingsergebnissen zurück. Immerhin haben wir trotz der ernüchternden Resultate durchgehalten und versucht uns nicht allzu weit von unseren Trainingsresultaten zu entfernen. Letztendlich waren wir aber froh, als wir die Pause endlich erreicht hatten.

Nach einer kleinen Stärkung und einem bisschen frischer Luft gingen wir sowohl mit der Ungewissheit, ob es denn so schlecht weiter laufen würde, als auch mit dem Vorsatz besser zu schiessen in die zweite Runde. Während Beat und Mathias ein ähnliches Resultat wie in der ersten Runde schossen, konnten sich Fred und Corinna steigern.

Indoor Seuzach 2010

Indoor Seuzach 2010

Erleichtert, dass das Turnier endlich vorbei war, warteten wir bei Würstchen und Kuchen auf die Rangverkündigung.

Herzlichen Glückwunsch an die Compoundschützen, die sich über vier Auszeichnungen freuen durften: in der Mannschaftswertung haben sie den ersten Platz erreicht, bei den Herren wurde René erster und Kevin dritter, bei den Frauen wurde Alexandra zweite.

Die Recurveschützen erreichten mit der Mannschaft den zweiten Platz.

Trotz (oder dank) des eher mässigen Turnierverlaufs konnten wir einige wichtige Erfahrungen sammeln:

1. nicht aufgeben, selbst wenn es mal schlecht läuft, man könnte ja in der zweiten Runde doch noch persönliche Bestleistung schiessen und das beste Gesamtresultat an einem Turnier.
2. trotz allem versuchen das bestmögliche Resultat zu erzielen, denn den Anderen muss es nicht zwangsläufig besser gehen, d.h. mit etwas Glück reicht es für eine Platzierung.
3. auch wenn die Ampelanlage auf gelb umschaltet hat man noch genügend Zeit für den letzten Schuss.
4. eine gute Stimmung in der Mannschaft ist vor allem wichtig, wenn es nicht optimal läuft und gelegentlich retten die Tipps des Kollegen das eigene Resultat, was sich letztendlich gut auf die Gesamtwertung auswirkt.
5. FITA Turniere sind weniger entspannt und angenehm zu schiessen als FAAS Turniere.

Dreispitz-Indoor Kreuzlingen 2009

Dreispitz Indoor Kreuzlingen

Dreispitz Indoor Kreuzlingen

Nach längeren Trainingsvorbereitungen, die im Sommer 2009 mit dem von Beat eingeleiteten „Turniertraining für Recurveschützen“ begannen, haben wir kurz vor Jahresende beschlossen als Mannschaft Turniere zu bestreiten und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Und so trat beim FAAS-Indoorturnier in Kreuzlingen zum ersten Mal seit einiger Zeit ein Team von Recurveschützen vom BSZH an.

Da einige Probleme mit dem frühen Aufstehen am Wochenende haben, waren wir: Andre, Beat, Corinna und Fred am Nachmittag gemeldet, während Mathias schon am Morgen geschossen hat.
Das Turnier verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und die Leistungen aus dem Training konnten bestätigt werden. Nur Andre, der trotz gesundheitlichen Beeinträchtigungen angetreten ist (und uns nicht im Stich gelassen hat. Vielen Dank an dieser Stelle), lag etwas hinter seinen Trainingsergebnissen zurück.

Dreispitz Indoor Kreuzlingen

Dreispitz Indoor Kreuzlingen

In der Endwertung erreichte Fred bei den Veteranen den 3. Platz und Beat bei den „Herren“ den 2. Platz, gefolgt von Mathias, Corinna und Andre auf dem 4., 5. und 6. Rang. Als Mannschaft wurden wir zweite von zwei Mannschaften. Die Resultate sind also für eine erste Lageeinschätzung zufrieden stellend, lassen aber noch Raum für Verbesserungen.

Vielen Dank lieber Beat, dass Du das Turniertraining initiiert und durchgeführt hast. Wir alle konnten uns seit dem Sommer stetig verbessern, was auch ausführlich dokumentiert wurde. Dass uns das Training viel Spass gemacht hat, konnte man an der regen Teilnahme sehen, wir waren meistens vollzählig. Vielen Dank auch an meine Mannschaftskammeraden, es ist eine Freude mit Euch zu trainieren und die gute Stimmung im Team hilft über die gelegentlichen Tiefpunkte hinweg.

24 Stunden Turnier in Vöhringen 2009

Früh am Morgen stand ich auf, in der Erwartung meines ersten grossen Indoor Turniers. 2009-vohringen-460912
Nach einer kurzen Inlinerfahrt war ich in Oberglatt bei unserem Treffpunkt. Leider konnten Gian und Bernhard nicht mitkommen, also waren wir halt nur zwei Personen pro Team. Kevin und René waren das erste Team, Fico und ich das zweite. Wir stiegen in den Wagen und los ging die Fahrt nach Vöhringen in Deutschland.
Nach zwei bis drei Stunden, während derer Fico schon mal Schlaf vorgeholt hatte, waren wir dann angekommen.
Die gesammte Halle war voll von Stühlen, Liegestühlen und weiteren Sitz- und Liegemöglichkeiten, die die Schützen mitgebracht hatten. Wir schraubten die alles an unsere Bögen und machten uns ein wenig mit der Halle vertraut und sprachen mit den anderen Schützen.
Kevin und ich machten den Start für unsere beiden Teams. Das erste Zwischenergebnis nach einigen Runden und Wechseln hiess wie folgt: Team 2, BS Zürich, in welchem René und Kevin waren: 1. Platz, Team 1, BS Zürich, also Fico und ich: 2. Platz.
Die erste Hälfte der 24 Stunden war noch für niemanden ein Problem, wir vier konnten unsere Schiessergebnisse ziemlich verbessern, doch nachher machte sich bei mir die geistige Müdigkeit bemerkbar. Fico übernahm viele meiner Passen und wir rutschten auf Platz drei, wobei René und Kevin ihren Vorsprung zum zweiten Platz auf mehr als 30 Punkte ausbauen konnten.
Wir verpflegten uns in der Bar mit vielen Sandwiches, die, obwohl sehr schmackhaft, uns immer mehr verleideten. Ich hatte etwa vier, die anderen noch mehr.2009-vohringen-46141
Die Musik ging mir langsam auf den Wecker und ich fragte mich, ob ich bei diesen lauten Ballermann-Liedern überhaupt schlafen könne. Und wie ich konnte. Meine Augen waren kaum mehr aufzuhalten, als der Stundenzeiger auf die 4 zu kroch. 2009-vohringen-46171
Gegen Ende Turnier war ich fix und fertig, die knappe Stunde Schlaf trug nicht viel der Erholung bei, und zu allem Überfluss gingen mir die ohnehin schon zu dünnen Pfeile kaputt und ich hätte die noch dünneren Pfeile nehmen müssen. Fico und ich fielen auf den vierten Platz zurück, welchen Fico dann bis zum Schluss halten konnte, denn er übernahm in den letzten zwei bis drei Stunden das gesamte schiessen, wobei er neue Spitzenwerte erzielte.
Das Turnier war zu Ende und ich war erleichtert. Bei der Siegerehrung nahmen Kevin und René den höchsten Punkt auf dem Siegertreppchen ein, sie hatten den ersten Platz mit mehr als 100 Punkten Vorsprung erreicht. 2009-vohringen-46221
Das Turnier war ein unvergleichbares Ereignis, das mich zwar an die geistige Grenze gebracht hat jedoch einfach toll war. Ich freue mich schon jetzt darauf, dann beim nächsten 24 Stunden Turnier die dicken Indoor Pfeile zu benützen und dann hoffentlich das Siegertreppchen zu erreichen.
Cedric Bergande (12.10.09)

Recurver-Training unter Turnierbedingungen

Montagstraining

Montagstraining 2009

Seit einigen Wochen trifft sich das Recurve-Team jeweils um 19.00 Uhr zum Montagstraining unter der Leitung von Beat Marbacher (links im Bild). Dem Team gehören weiter an; Corinna Jäger, Fred Wirth, André Thoma, Mathias Dubach, sowie Denise Thoma (von links). Das Team kann natürlich jederzeit erweitert werden.
Unter Turnierbedingungen wird ein von Beat vorbereitetes Programm voller Konzentration absolviert. Natürlich darf es zwischendurch auch mal locker und amüsant zu und her gehen, damit die Kameradschaft nicht zu kurz kommt. Selbstverständlich besteht innerhalb des Teams ein gewisses Leistungsgefälle, da doch drei verschieden Kategorien vorhanden sind. Damit trotzdem am Schluss die geschossenen Resultate mit einander verglichen werden können und eine aussagekräftige Rangliste erstellt werden kann, wurde von Beat eine Handicap-Formel eingeführt. Ein persönlicher Leistungsfaktor wird mit dem Resultat multipliziert und erhält dann ein vergleichbares Ergebnis.
Montagstraining 2

Montagstraining


Dieses Montagstraining kann als grosser Erfolg gewertet werden, ist doch unschwer zu erkennen, dass sich das persönliche Leistungsvermögen gesteigert hat. Es ist nun mittlerweile Mitte September und ein Ende dieses Open-Air-Trainings ist für dieses Jahr absehbar, da es bereits relativ schnell dunkel wird.
Wir hoffen aber, dass das Training in der Halle auf ähnliche Weise weitergeführt werden kann. Ich habe bis jetzt persönlich viel profitieren können und ich fühle mich in der Gruppe sehr wohl, deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen mich bei allen im Team herzlich zu danken.

Das Team-Mitglied Fred